ETL 186 Peine – Hallendorf

Eine Gasleitung für die Energiewende

Energietransport­leitung für die Zukunft

Der geplante Bau der Energietransportleitung (ETL) 186 Peine – Hallendorf spielt eine zentrale Rolle für das nationale Wasserstoff-Kernnetz. Sie wird grünen Wasserstoff aus dem Norden und Westen Deutschlands an den Standort Salzgitter transportieren und damit den CO2-Ausstoß der Eisen- und Stahlproduktion hier deutlich reduzieren. So trägt die Leitung zum Fortschritt der Energiewende bei.

Die ETL 186 im Überblick

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Wir sind Gasunie

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Wasserstoff als Kernelement der Energiewende

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Starke Zusammenarbeit für ein Versorgungsnetz über Grenzen hinweg.

Die ETL 186 im Überblick

Bei der Eisen- und Stahlproduktion in Salzgitter fallen bislang acht Millionen Tonnen CO2 pro Jahr an. Hier bietet Wasserstoff ein erhebliches Potenzial, die Produktion zu dekarbonisieren, also CO2-frei zu gestalten: Mithilfe von Wasserstoff lassen sich am Standort bis Ende 2033 über 95 Prozent einsparen. Die hierfür notwendige Infrastruktur entwickelt und baut Gasunie. Im Oktober 2024 hat das Unternehmen mit Baugrunduntersuchungen für die neue Leitung zwischen Peine und Hallendorf begonnen.

Energiewende mit Wasserstoff

Die Energietransportleitung (ETL) 186 gehört zu den ersten Leitungen in Deutschland, die von Beginn an Wasserstoff transportieren wird. Sie ist Bestandteil des im Oktober 2024 veröffentlichten und von der Bundesnetzagentur genehmigten Wasserstoff-Kernnetzes. Die Leitung gehört zum Gasunie-Projekt Hyperlink und sichert den Markthochlauf von Wasserstoff in Norddeutschland ab. Hyperlink verbindet wichtige Produktions-, Import- und Speicherstandorte mit großen Industrieclustern im Norden und Westen Deutschlands und eröffnet Deutschland den Zugang zu den nationalen Wasserstoffnetzen der Niederlande und Dänemarks. Die Hyperlink-Abschnitte 1 & 2 erhalten aufgrund ihrer Bedeutung als Important Project of Common European Interest (IPCEI) eine Förderung aus Mitteln des Bundes und der Länder Niedersachsen und Bremen.

Klimaneutralität als Ziel

Grüner Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft. Wenn es darum geht, Deutschland bis 2045 klimaneutral zu gestalten, dann lässt sich das nur mit Wasserstoff erreichen. Hierfür ist eine leistungsstarke Energieinfrastruktur notwendig. Dafür plant Gasunie den Bau und Betrieb der ETL 186 von Peine nach Hallendorf. Als Teil des Wasserstoff-Kernnetzes leistet die Leitung einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität.

Klimaneutralität als Ziel

Grüner Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft. Wenn es darum geht, Deutschland bis 2045 klimaneutral zu gestalten, dann lässt sich das nur mit Wasserstoff erreichen. Hierfür ist eine leistungsstarke Energieinfrastruktur notwendig. Dafür plant Gasunie den Bau und Betrieb der ETL 186 von Peine nach Hallendorf. Als Teil des Wasserstoff-Kernnetzes leistet die Leitung einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität.

Stahl wird grün

Bei der Eisen- und Stahlproduktion in Salzgitter fallen bislang acht Millionen Tonnen CO2 pro Jahr an. Mithilfe des gelieferten Wasserstoffs sollen sich davon bis Ende 2033

über 95 Prozent

einsparen lassen.

Projekthorizont

ProjektphaseZeitraum
Machbarkeitsstudie mit TrassenvorschlägenSeptember 2023
Start der BaugrunduntersuchungOktober 2024
Infoveranstaltungen zum Rechtserwerb
November 2025
Einreichung Planfeststellungsantrag
1. Quartal 2026
Beginn vorzeitiger Baumaßnahmen
3. Quartal 2026
Erhalt Planfeststellungsbeschluss
1. Quartal 2027
Baubeginn
1. Quartal 2027
Technische Fertigstellung
​4. Quartal 2027
Betriebsbereitschaft
1. Quartal 2028

Die Vorzugstrasse ist die beste Wahl

Bevor Gasunie mit den Planungen einer Trasse beginnt, wird zunächst der Baugrund untersucht und das Gelände biologisch kartiert. So erkunden wir einen Korridor, der schützenswerte Gegebenheiten berücksichtigt und eine möglichst verträgliche Trassenvariante für Mensch und Natur darstellt.

Die Vorzugstrasse ist die beste Wahl

In einem ersten Schritt gilt es, den Trassenverlauf festzulegen. Dafür erarbeiten wir mehrere grundsätzlich realisierbare Verläufe zwischen Einspeise- und Ausspeisepunkt. Im Hinblick auf Umweltauswirkungen, technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und vorhandene Hindernisse im Planungsraum ermitteln wir den bevorzugten Verlauf. Diese sogenannte Vorzugstrasse steckt den Bereich für weitere Voruntersuchungen ab. Bis zur abschließenden Genehmigung durch das Planfeststellungsverfahren ist es möglich, dass sich der angedachte Verlauf abschnittsweise ändert.

1

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Trassenverlauf

Die ETL 186 quert den Landkreis Peine und die kreisfreie Stadt Salzgitter sowie die Gemeinden Vechelde und Lengede.

Daten und Fakten

Nennweite / Durchmesser800 mm
Gesamte Trassenlänge23 km
​Voraussichtlicher Trassenverlauf
Landkreis Peine, kreisfreie Stadt Salzgitter
​Transportmedium
​Wasserstoff
​Rohrüberdeckung
Mindestens 1,0 m über Rohrscheitel und Geländeoberkante
​Oberirdische Anlagen
​Absperrstationen alle 15 bis 18 km
Leitungszubehör
Markierungspfähle
​Begleitkabel
Zwei Leerrohre (50 mm) für Begleitkabel
Schutzstreifenbreite
​10 m (5 m beidseitig der Rohrachse)
Gehölzfrei zu haltender Streifen
2,5 m beidseitig der Rohraußenkanten

Wir sind Gasunie

Gasunie gehört zu den führenden europäischen Infrastruktur-Unternehmen im Bereich der Energieversorgung. Unser über 17.000 Kilometer langes Fernleitungsnetz in den Niederlanden und Deutschland ist eines der größten Erdgasnetzwerke in Europa. Im Rahmen der Energiewende spielt Gasunie beim Aufbau einer europäischen Wasserstoffinfrastruktur eine wichtige Rolle. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Industrie, Energieerzeuger und Privathaushalte heute und in Zukunft auf eine bezahlbare, zuverlässige und CO2-freie Energieinfrastruktur zurückgreifen können.

Die Gasunie-Infrastruktur in Deutschland
Unsere Leitungen verbinden Deutschland mit dem europäischen Nordwesten und der Welt.

Sicherheit geht vor

Bei der Planung und Umsetzung des Projekts ist der Schutz der Umwelt und das Einhalten der Sicherheitsstandards stets von höchster Wichtigkeit. Vor und während der gesamten Bauphase achten wir auf den Schutz von Mensch und Natur. Darüber hinaus wird die Fernleitung mit modernster Technologie ausgestattet, um während des gesamten Betriebs jederzeit höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

Frühe Beteiligung der Öffentlichkeit

Transparenz und die Einbeziehung der Öffentlichkeit sind für den Erfolg des Projekts grundlegend. Gasunie pflegt dafür den Dialog mit Anwohnern und Gemeinden sowie Eigentümern und Pächtern der betroffenen Flächen. Wir werden Sie regelmäßig über die Fortschritte im Projekt informieren und stehen Ihnen für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Unser Ziel ist es, die Bauarbeiten effizient und mit minimalen Auswirkungen auf das Umfeld und die Umwelt durchzuführen. Zudem planen wir Maßnahmen, um vorübergehende Beeinträchtigungen zu minimieren und die betroffenen Flächen nach Abschluss der Bauarbeiten wiederherzustellen.

Wasserstoff als Kernelement der Energiewende

Die ETL 186 soll von Anfang an Wasserstoff (H2) transportieren – ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Energieversorgung. Wasserstoff leistet perspektivisch einen zentralen Beitrag zur Dekarbonisierung energieintensiver Industrien, wie zum Beispiel der Stahl-, Glas- und Automobilproduktion oder der chemischen Industrie. Auf diese Weise stellt die Nutzung von Wasserstoff sowohl ein wichtiges Klimainstrument als auch eine Voraussetzung für den langfristigen Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie dar.

Bereits bestehende Rohrleitungen werden für den Transport von Wasserstoff umgerüstet.

Insbesondere im Zusammenspiel mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen kann Wasserstoff einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten. Durch Elektrolyse kann grüner Strom – zum Beispiel aus Wind- oder Solarparks – zur nachhaltigen Erzeugung von Wasserstoff eingesetzt werden. Verglichen mit Strom kann dieser Energieträger deutlich einfacher über längere Zeiträume gespeichert und transportiert werden. Auf diesem Weg kann Wasserstoff zum Ausgleich witterungsbedingter Produktionsschwankungen und zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energien entscheidend beitragen.

Insbesondere im Zusammenspiel mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen kann Wasserstoff einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten. Durch Elektrolyse kann grüner Strom – zum Beispiel aus Wind- oder Solarparks – zur nachhaltigen Erzeugung von Wasserstoff eingesetzt werden. Verglichen mit Strom kann dieser Energieträger deutlich einfacher über längere Zeiträume gespeichert und transportiert werden. Auf diesem Weg kann Wasserstoff zum Ausgleich witterungsbedingter Produktionsschwankungen und zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energien entscheidend beitragen.

Bereits bestehende Rohrleitungen werden für den Transport von Wasserstoff umgerüstet.

Hyperlink – zentraler Baustein der europäischen Wasserstoffinfrastruktur

Mit dem Projekt Hyperlink trägt Gasunie Deutschland etwa 10 Prozent zum Wasserstoff-Kernnetz, der Basis einer Transportinfrastruktur für Wasserstoff in Deutschland, bei. Neben der direkten Anbindung an das niederländische Netz von Gasunie stellt Hyperlink auch die Verbindung zum nationalen Wasserstoffnetz Dänemarks her, einem der wichtigsten Produzenten für grünen Wasserstoff in Europa.

Rund 70 Prozent von Hyperlink werden dabei durch die Umrüstung bestehender Erdgasleitungen auf Wasserstoff umgesetzt – eine ressourcenschonende Lösung, die es ermöglicht, Teile von Hyperlink schnell in Betrieb zu nehmen. Wenn keine bestehende Infrastruktur genutzt werden kann, investiert Gasunie wie im Fall der ETL 186 im Rahmen der Umsetzung des Wasserstoff-Kernnetzes in den Neubau von Wasserstoffleitungen.

Wasserstoff im Fokus

Sehen Sie sich hier mehr zum Projekt Hyperlink an:

Hyperlink: 1.000 km Wasserstoff-Netz für Deutschland

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Gasunie Deutschland Transport Services GmbH, Pasteurallee 1, 30655 Hannover

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