ETL 186 Peine – Hallendorf
Im Einklang mit
der Umwelt
Rücksicht ist unser Leitmotiv
Beim Bau von Energietransportleitungen gilt es, stets auf die Auswirkungen auf Menschen und Umwelt zu achten, die ein Großprojekt mit sich bringt. Bei Gasunie verfolgen wir das Ziel, diese Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.
Schutzgüter im Detail
Bevor die Bauphase starten kann, führen wir einige vorbereitende Arbeiten durch, um den besten Verlauf für die neue Energietransportleitung zu ermitteln. Im besten Fall verläuft die Trasse in einem Korridor, der die Bedürfnisse von Menschen und Umwelt gleichermaßen berücksichtigt. Die zuständige Fachbehörde führt eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durch. Der Gesetzgeber legt diese Vorgehensweise im Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) fest. Wir stellen als Vorhabenträger im Zuge der Antragstellung den UVP-Bericht zur Verfügung, welcher Grundlage für die UVP ist. Darin enthalten sind umfassende Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung der Auswirkungen von Bau und Betrieb.
Schützenswerte Bestände schonen
Der Erhalt der Tierwelt ist für uns von zentraler Bedeutung. Wir führen detaillierte Kartierungen durch, um besondere Arten und deren Lebensräume zu erfassen und zu schützen. Wir arbeiten intensiv daran, bedrohte Tierarten und ihre Lebensräume zu schonen. Zu unseren Maßnahmen zählen der Bau von Amphibienschutzzäunen und die Schaffung von Ersatzlebensräumen, wie Blühflächen und Nistkästen, in der Nähe unserer Projekte.
Finden wir im Baukorridor schützenswerte Bestände, passen wir die Trassenführung entsprechend an.
Die Natur im Blick
Pflanzen sind ein wesentlicher Bestandteil des Ökosystems. Besonders in Flora-Fauna-Habitaten (FFH-Gebieten) und Naturschutzgebieten (NSG) legen wir großen Wert darauf, Beeinträchtigungen zu vermeiden und durch geeignete Ausgleichsmaßnahmen zu kompensieren.
Die Grundlage für Leben schützen
Der Boden ist eine unverzichtbare Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Er speichert Wasser und Nährstoffe, filtert Schadstoffe und hilft dabei, das ökologische Gleichgewicht zu erhalten. Bei unseren Projekten achten wir besonders darauf, die natürlichen Funktionen des Bodens zu schützen. Unsere Baugrunduntersuchungen prüfen die Eigenschaften des Bodens und analysieren mögliche Auswirkungen, wie Erosion, Verdichtung oder Versiegelung. Auf dieser Basis können wir Maßnahmen ergreifen, um Schäden zu verhindern und den Boden in seiner Funktion zu erhalten.
Nachhaltige Nutzung und Ausgleich schaffen
Flächen sind eine begrenzte Ressource, deshalb setzen wir auf eine nachhaltige Nutzung. Eine dauerhafte Inanspruchnahme durch unsere Bauwerke wird genau geplant und geprüft, um die Auswirkungen auf die Umwelt einschätzen und minimieren zu können.
Vorübergehende Inanspruchnahmen, beispielsweise für Baustraßen, werden nach Abschluss der Arbeiten rückgängig gemacht. Durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sorgen wir dafür, dass für jede in Anspruch genommene Fläche an anderer Stelle ein Ausgleich geschaffen wird.
Effektive Maßnahmen für die Umwelt
Unsere Minderungsmaßnahmen zielen darauf ab, die negativen Auswirkungen unserer Projekte auf die Umwelt und die Menschen so gering wie möglich zu halten. Dabei setzen wir auf eine Vielzahl von Maßnahmen, die speziell an die jeweiligen Schutzgüter angepasst sind. Das sind unter anderem diese Vorgehensweisen:
Um die Gesundheit der Menschen zu schützen, reduzieren wir Lärm, Staub und Erschütterungen durch den Einsatz von Lärmschutzwänden, staubbindenden Technologien und optimierten Bauverfahren.
Für den Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt errichten wir Amphibienschutzzäune, schaffen Blühflächen als Ersatzlebensräume und installieren Nistkästen.
Auch der Boden wird durch schonende Bauverfahren und die Wiederherstellung nach Abschluss der Bauarbeiten geschützt.
Durch umfangreiche Maßnahmen im Rahmen der Wasserhaltung und regelmäßige Probenentnahmen gewährleisten wir, dass es im Zuge unserer Projekte zu keiner Beeinträchtigung von Grundwasser oder Oberflächengewässern kommt. Zusätzlich achten wir darauf, dass die Flächeninanspruchnahme minimiert wird, und renaturieren temporär genutzte Flächen.
Nächste Broschüre





