Infopunkt Wasserstoff: Energie der Zukunft
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Wofür werden die Straßen genutzt?
Bevor die Bauarbeiten an einem Trassenabschnitt beginnen, müssen die benötigten Rohre bereits vor Ort bereitliegen. Über mehrere Stationen hinweg transportieren unterschiedliche Verkehrsmittel die Leitungsbauteile nach einem festgelegten Logistikkonzept in die Region, in der sie später verlegt werden.
Vom Stahlwerk des Herstellers werden die Metallrohre zunächst mit dem Zug in das Projektgebiet befördert. Am Bahnhof werden sie auf Lkws verladen und zu den Rohrlagerplätzen gebracht. Dort lagern die Rohre zwischen, bis sie für den Einbau an die Trasse geliefert werden.
Für den Transport vom Bahnhof zum Rohrlagerplatz werden in der Regel öffentliche und ertüchtigungsfreie Straßen genutzt. Ortsdurchfahrten werden dabei vermieden. Auf dem letzten Abschnitt zum Rohrlagerplatz kommen temporäre Baustraßen zum Einsatz.

Die Energieversorgung von morgen muss zuverlässig und zugleich klimafreundlich sein. Wasserstoff kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu – insbesondere als Energiequelle für die Industrie. Mithilfe von Strom aus Sonne und Wind lässt sich Wasserstoff klimaneutral erzeugen.
Um den produzierten Wasserstoff zu den Bedarfspunkten zu transportieren, ist ein gut ausgebautes Leitungsnetz notwendig. Genau hier setzt das Projekt Hyperlink von Gasunie an. Es trägt rund zehn Prozent zum bundesweiten Wasserstoff-Kernnetz bei und schafft damit die Grundlage für die künftige Wasserstoffnutzung.
Ein Teilstück von Hyperlink ist die zwischen Achim und Lehringen verlaufende Energietransportleitung (ETL) 187. Sie soll Wasserstoff aus dem Norden und Westen Deutschlands in die Industrieregion Hannover – Wolfsburg – Salzgitter befördern. Damit wird aus einem bundesweiten Vorhaben ein kleines Stück Energiewende mitten in der Region.
ETL 187

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