
Wir nehmen Rücksicht auf Mensch und Umwelt.
Viele von Ihnen interessieren sich für die Auswirkungen des Bauvorhabens auf Mensch und Umwelt. Die Fragen sind vielfältig und reichen von Böden, Grundwasser und Artenschutz bis hin zu Lärmbelästigungen.
Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und verfolgen das Ziel, diese Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Wie wir das machen, erfahren Sie unter dieser Rubrik.

Wie schützen wir Boden und Wasser beim Bau?
Wie schützen wir Boden und Wasser beim Bau?
Die intensive bodenkundliche Baubegleitung ist fester Bestandteil unserer Projekte. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Sicherung der natürlichen Bodenschichten und -funktionen. Dafür nutzen wir aktuelle Erkenntnisse der Bodenkunde, die bei älteren Leitungen teilweise noch nicht zur Verfügung standen.
Wenn wir im Rahmen unserer Projekte Grundwasser entnehmen müssen, halten wir die Mengen so gering wie möglich. Das Wasser wird bei der Entnahme genau analysiert und – falls erforderlich – vor der Rückführung gereinigt. Zudem treffen wir während der Bautätigkeiten Maßnahmen, um Verunreinigungen zu vermeiden, zum Beispiel beim Betanken von Baufahrzeugen.


Was tun wir für den Artenschutz?
Was tun wir für den Artenschutz?
Bereits in der Planungsphase erfasst ein spezialisiertes Team in unserem Auftrag im Rahmen umfangreicher Kartierungsarbeiten die Tier- und Pflanzenarten im Baukorridor unserer Projekte. Ziel der Untersuchungen ist es betroffene Populationen möglichst frühzeitig zu erkennen, um die Betroffenheiten weitestgehend zu vermeiden bzw. zu minimieren.
Im Zuge einer artenschutzrechtlichen Prüfung der werden in enger Abstimmung mit der Behörde auch geeignete Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen erarbeitet. Mögliche Schutzmaßnahmen können das Aufstellen von Schutzzäunen, Vergrämungsmaßnahmen oder das Herrichten von Nistkästen sein. Während der Bauarbeiten kommt eine Ökologische Baubegleitung zum Einsatz, welche diese artenschutzrechtlichen Maßnahmen überwacht und dokumentiert und damit etwaigen Verstößen entgegenwirkt.


Wie halten wir Auswirkungen für Anwohner gering?
Wie halten wir Auswirkungen für Anwohner gering?
Unser Ziel ist es, die Auswirkungen der Baustelle auf Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten. Daher werden bereits im Vorfeld unserer Baumaßnahmen schalltechnische Gutachten für den Bau und Betrieb erstellt, um die Auswirkungen abzuschätzen und falls erforderlich Minderungsmaßnahmen, wie den Einsatz mobiler Lärmschutzwände, zu planen. Das Erfordernis und die Art etwaiger Minderungsmaßnahmen werden baubegleitend geprüft. Auf diese Weise stellen wir die Einhaltung aller geltenden Grenzwerte sicher.
Die Bauarbeiten werden im Regelfall tagsüber erfolgen. Nachtarbeiten werden auf ein Minimum reduziert, können jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Um die Staubbelastung minimal zu halten, setzen wir optimierte Bauverfahren und staubbindende Technologien ein.

Was gilt für landwirtschaftliche Flächen?
Was gilt für landwirtschaftliche Flächen?
Der Schutz des landwirtschaftlich genutzten Bodens und der Wasserhaltungen ist fest eingeplant. Unseren Maßnahmen liegen ein Bodenschutz- und ein Entwässerungskonzept zugrunde. Nach Abschluss des Baus werden die beeinträchtigten Flächen rekultiviert. Anschließend kann die Fläche wieder landwirtschaftlich genutzt werden, wobei der sichere Betrieb der Leitung immer gewährleistet sein muss.
Uns ist bewusst, dass ein Leitungsbauprojekt tiefgreifende Auswirkungen auf die betroffenen Flächen hat. Unser Wegerecht-Team nimmt daher frühzeitig Kontakt zu den Eigentümern und Bewirtschaftern im Trassenverlauf auf. Wirtschaftliche Beeinträchtigungen werden einheitlich und in Abstimmung mit landwirtschaftlichen Interessenvertretern entschädigt.
