ETL 187 Achim – Lehringen

Eine Gasleitung für die Energiewende

Energietransport­leitung für die Zukunft

Grüner Wasserstoff ist ein zentraler Baustein für die klimaneutrale Energieversorgung der Zukunft. Hierfür wird eine leistungsstarke Transportinfrastruktur benötigt. Mit dem Neubau der Energietransportleitung (ETL) 187 beteiligt sich Gasunie Deutschland aktiv am Aufbau des nationalen Wasserstoff-Kernnetzes und ermöglicht den Transport von Wasserstoff aus dem Norden und Westen Deutschlands in die Industrieregion Hannover – Salzgitter – Wolfsburg. Auf diese Weise trägt die Leitung zum Fortschritt der Energiewende bei.

Die ETL 187 im Überblick

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Wir sind Gasunie

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Wasserstoff als Kernelement der Energiewende

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Starke Zusammenarbeit für ein Versorgungsnetz über Grenzen hinweg.

Die ETL 187 im Überblick

Um Deutschland künftig mit dem klimaneutralen Energieträger Wasserstoff zu versorgen, wird eine leistungsfähige Transportinfrastruktur benötigt. Das Grundgerüst dafür bildet das nationale Wasserstoff-Kernnetz, das im Oktober 2024 von der Bundesnetzagentur beschlossen wurde und im Rahmen des Netzentwicklungsplans weiterentwickelt wird. 

Mit dem Projekt Hyperlink ist Gasunie Deutschland als Fernleitungsnetzbetreiber im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aktiv am Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes beteiligt. Wo nicht auf ausreichend vorhandene Infrastruktur zurückgegriffen werden kann, ist der Bau neuer Leitungen erforderlich. Mit der Energietransportleitung (ETL) 187 schließt Gasunie im Landkreis Verden eine solche Lücke – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur sicheren und nachhaltigen Energieversorgung von morgen.

Energiewende mit Wasserstoff

Die ETL 187 gehört zu den ersten Leitungen in Deutschland, die von Beginn an Wasserstoff transportieren wird. Als Bestandteil des Gasunie-Projekts Hyperlink und des nationalen Wasserstoff-Kernnetzes sichert sie den Markthochlauf von Wasserstoff in Nordwestdeutschland ab.

Hyperlink verbindet wichtige Produktions-, Import- und Speicherstandorte für Wasserstoff mit großen Industrieclustern in Deutschland. Durch seine direkte Verbindung mit den Netzen der Niederlande und Dänemarks ist Hyperlink zugleich ein wichtiger Bestandteil des europäischen Wasserstoffnetzes.

Die Teilprojekte Hyperlink 1 und 2, zu denen unter anderem auch der Neubau der ETL 187 zählt, wurden daher von der Europäischen Kommission als Important Project of Common European Interest (IPCEI) eingestuft und erhalten eine Förderung aus Mitteln des Bundes und der Länder Niedersachsen und Bremen.

Energiewende mit Wasserstoff

Die ETL 187 gehört zu den ersten Leitungen in Deutschland, die von Beginn an Wasserstoff transportieren wird. Als Bestandteil des Gasunie-Projekts Hyperlink und des nationalen Wasserstoff-Kernnetzes sichert sie den Markthochlauf von Wasserstoff in Nordwestdeutschland ab.

Hyperlink verbindet wichtige Produktions-, Import- und Speicherstandorte für Wasserstoff mit großen Industrieclustern in Deutschland. Durch seine direkte Verbindung mit den Netzen der Niederlande und Dänemarks ist Hyperlink zugleich ein wichtiger Bestandteil des europäischen Wasserstoffnetzes.

Die Teilprojekte Hyperlink 1 und 2, zu denen unter anderem auch der Neubau der ETL 187 zählt, wurden daher von der Europäischen Kommission als Important Project of Common European Interest (IPCEI) eingestuft und erhalten eine Förderung aus Mitteln des Bundes und der Länder Niedersachsen und Bremen.

Projekthorizont

ProjektphaseZeitraum
Machbarkeitsstudie mit TrassenvorschlägenMai 2024
Start der BaugrunduntersuchungJuni 2025
Infoveranstaltungen zum Rechtserwerb
2. Quartal 2026
Einreichung Planfeststellungsantrag
August 2026
Beginn vorzeitiger Baumaßnahmen
Februar/März 2027
Baubeginn
2. Quartal 2027
InbetriebnahmeOktober 2028
​Abschluss Rekultivierung der Flächen
Mitte 2029

Als wichtiger Baustein der Energiewende und IPCEI-Projekt erhält die ETL 187 (Hyperlink 2) eine staatliche Förderung aus Mitteln des Bundes, des Landes Niedersachsen und der Freien Hansestadt Bremen.

Die Vorzugstrasse ist die beste Wahl

Bevor Gasunie mit den Planungen einer Trasse beginnt, wird zunächst der Baugrund untersucht und das Gelände biologisch kartiert. So erkunden wir einen Korridor, der schützenswerte Gegebenheiten berücksichtigt und eine möglichst verträgliche Trassenvariante für Mensch und Natur darstellt.

Die Vorzugstrasse ist die beste Wahl

Bevor Gasunie mit den Planungen einer Trasse beginnt, wird zunächst der Baugrund untersucht und das Gelände biologisch kartiert. So erkunden wir einen Korridor, der schützenswerte Gegebenheiten berücksichtigt und eine möglichst verträgliche Trassenvariante für Mensch und Natur darstellt.

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Trassenverlauf

Die etwa 38 Kilometer lange ETL 187 zwischen der Verdichterstation Embsen (Stadt Achim) und der Station Lehringen verläuft in großen Teilen der Strecke parallel zu bereits bestehenden Gashochdruckleitungen.

Daten und Fakten

Nennweite / Durchmesser1.400 mm
Gesamte Trassenlängeca. 38 km
Betroffene Landkreise
Landkreis Verden
​Transportmedium
​Wasserstoff
​Rohrüberdeckung
Mindestens 1,0 m über Rohrscheitel und Geländeoberkante
​Oberirdische Anlagen
​Absperrstationen alle 15 bis 18 km
Leitungszubehör
Schilderpfähle, Kleinverteilerkästen
Schutzstreifenbreite
12 m (6 m beidseitig der Rohrachse)
Breite Regelarbeitsstreifen
42 m
Dauerhaft gehölzfrei zu haltender Streifen
2,5 m auf beiden Seiten der Rohraußenkanten

Wir sind Gasunie

Gasunie gehört zu den führenden europäischen Infrastruktur-Unternehmen im Bereich der Energieversorgung. Unser über 17.000 Kilometer langes Fernleitungsnetz in den Niederlanden und Deutschland ist eines der größten Erdgasnetzwerke in Europa. Im Rahmen der Energiewende spielt Gasunie beim Aufbau einer europäischen Wasserstoffinfrastruktur eine wichtige Rolle. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Industrie, Energieerzeuger und Privathaushalte heute und in Zukunft auf eine bezahlbare, zuverlässige und CO2-freie Energieinfrastruktur zurückgreifen können.

Die Gasunie-Infrastruktur in Deutschland
Unsere Leitungen verbinden Deutschland mit dem europäischen Nordwesten und der Welt.

Sicherheit geht vor

Bei der Planung und Umsetzung des Projekts ist der Schutz der Umwelt und das Einhalten der Sicherheitsstandards stets von höchster Wichtigkeit. Vor und während der gesamten Bauphase achten wir auf den Schutz von Mensch und Natur. Darüber hinaus wird die Fernleitung mit modernster Technologie ausgestattet, um während des gesamten Betriebs jederzeit höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

Frühe Beteiligung der Öffentlichkeit

Transparenz und die Einbeziehung der Öffentlichkeit sind für den Erfolg des Projekts grundlegend. Gasunie pflegt dafür den Dialog mit Anwohnern und Gemeinden sowie Eigentümern und Pächtern der betroffenen Flächen. Wir werden Sie regelmäßig über die Fortschritte im Projekt informieren und stehen Ihnen für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Unser Ziel ist es, die Bauarbeiten effizient und mit minimalen Auswirkungen auf das Umfeld und die Umwelt durchzuführen. Zudem planen wir Maßnahmen, um vorübergehende Beeinträchtigungen zu minimieren und die betroffenen Flächen nach Abschluss der Bauarbeiten wiederherzustellen.

Wasserstoff als Kernelement der Energiewende

Die ETL 187 soll von Anfang an Wasserstoff (H2) transportieren – ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Energieversorgung. Wasserstoff leistet perspektivisch einen zentralen Beitrag zur Dekarbonisierung energieintensiver Industrien, wie zum Beispiel der Stahl-, Glas- und Automobilproduktion oder der chemischen Industrie. Auf diese Weise stellt die Nutzung von Wasserstoff sowohl ein wichtiges Klimainstrument als auch eine Voraussetzung für den langfristigen Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie dar.

Bereits bestehende Rohrleitungen werden für den Transport von Wasserstoff umgerüstet.

Insbesondere im Zusammenspiel mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen kann Wasserstoff einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten. Durch Elektrolyse kann grüner Strom – zum Beispiel aus Wind- oder Solarparks – zur nachhaltigen Erzeugung von Wasserstoff eingesetzt werden. Verglichen mit Strom kann dieser Energieträger deutlich einfacher über längere Zeiträume gespeichert und transportiert werden. Auf diesem Weg kann Wasserstoff zum Ausgleich witterungsbedingter Produktionsschwankungen und zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energien entscheidend beitragen.

Insbesondere im Zusammenspiel mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen kann Wasserstoff einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten. Durch Elektrolyse kann grüner Strom – zum Beispiel aus Wind- oder Solarparks – zur nachhaltigen Erzeugung von Wasserstoff eingesetzt werden. Verglichen mit Strom kann dieser Energieträger deutlich einfacher über längere Zeiträume gespeichert und transportiert werden. Auf diesem Weg kann Wasserstoff zum Ausgleich witterungsbedingter Produktionsschwankungen und zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energien entscheidend beitragen.

Bereits bestehende Rohrleitungen werden für den Transport von Wasserstoff umgerüstet.

Hyperlink – zentraler Baustein der europäischen Wasserstoffinfrastruktur

Mit dem Projekt Hyperlink trägt Gasunie Deutschland etwa 10 Prozent zum Wasserstoff-Kernnetz, der Basis einer Transportinfrastruktur für Wasserstoff in Deutschland, bei. Neben der direkten Anbindung an das niederländische Netz von Gasunie stellt Hyperlink auch die Verbindung zum nationalen Wasserstoffnetz Dänemarks her, einem der wichtigsten Produzenten für grünen Wasserstoff in Europa.

Rund 70 Prozent von Hyperlink werden dabei durch die Umrüstung bestehender Erdgasleitungen auf Wasserstoff umgesetzt – eine ressourcenschonende Lösung, die es ermöglicht, Teile von Hyperlink schnell in Betrieb zu nehmen. Wenn keine bestehende Infrastruktur genutzt werden kann, investiert Gasunie wie im Fall der ETL 187 im Rahmen der Umsetzung des Wasserstoff-Kernnetzes in den Neubau von Wasserstoffleitungen.

Wasserstoff im Fokus

Sehen Sie sich hier mehr zum Projekt Hyperlink an:

Hyperlink: 1.000 km Wasserstoff-Netz für Deutschland

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Rechtserwerb

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Gasunie Deutschland Transport Services GmbH, Pasteurallee 1, 30655 Hannover

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